Blick zurück nach vorn

Ups. Das ging mal wieder rasant schnell. Kaum begonnen, schon ist das Jahr vorüber. Ereignisreich, intensiv und ausgesprochen vielfältig präsentierte sich das kulturelle Leben in der Stadtpfarrkirche Müncheberg. Fast 6.500 Gäste bei 80 Veranstaltungen durften wir begrüßen. Sagt die Statistik. Das ist eher eine zurückhaltende Schätzung, denn immer wieder – in schöner Regelmäßigkeit – entdecken Menschen diesen wundervollen Ort: Neu- und Alt-MünchebergerInnen, (zufällig) Durchreisende aus nah und fern, Architekturbegeisterte, Fachpublikum…

Es war uns wichtig, mit unserem Programm Abwechslung zu bieten und zugleich Traditionen lebendig zu halten. Das Neujahrskonzert (und ja, auch 2026 gibt es das wieder) gehört dazu. Der perfekte Auftakt in die Saison. Aber auch der Jahresempfang der Freiwilligen Feuerwehren von Müncheberg und den Ortsteilen, die Ökofilmtour (seit Jahren ein sehr gern gesehener Gast; in diesem Jahr konnten über 500 Kinder und Erwachsene spannende Filme und Diskussionen erleben), die vielen Vorspiele der Kreismusikschule sind feste Bestandteile des Programmkalenders. Eine gänzlich unvollständige Aufzählung und eher beispielhaft genannt.

Schwierig wird es auch, will man Höhepunkte des Jahres nennen. War es die sehr bewegende Gedenkveranstaltung zum 80. Jahrestag des Kriegsendes am 8. Mai? Konzerte mit herausragenden MusikerInnen (#Dina Ivanova :-))? Die Kurze Nacht in Müncheberg am ersten Freitag im September? Spannende Lesungen? Hier lässt sich keine Festlegung treffen. Festlegen darf man sich aber, dass es sich immer lohnt, uns zu besuchen.

Die Programmvielfalt, die Offenheit des Hauses und insbesondere der gelungene Zusammenschluss von aktiver Kirche, städtischer Bibliothek und Zivilgesellschaft wird auch von der Fachöffentlichkeit sehr positiv wahrgenommen. Bei der aktuell intensiv geführten Debatte um die Weiternutzung/Nachnutzung/Umnutzung von Kirchengebäuden wird die Stadtpfarrkirche Müncheberg immer wieder als beispielhaft gewürdigt und überregional als Modell genannt.

Darauf können wir stolz sein. Und daran werden wir auch 2026 anknüpfen: Ein offener „dritter Ort“ der Begegnung, des Austauschs und der Inspiration. Ein Ort, der vom Mitwirken der Besucherinnen und Besucher lebt und weiterhin Ihre Unterstützung benötigt.

In diesem Sinne bleibt es dabei: Wir freuen uns über Ihren Besuch, Ihre Anregungen und Ideen!